

Das Volkstheater Frankfurt – Liesel Christ initiiert zusammen mit Pater Amandus, dem Begründer des „Frankfurter Evangelienspiels“, und seinem Verein "Lukas 14" eine Unterschriftensammlung zum Erhalt des Archäologischen Gartens vor dem Frankfurter Dom in seiner bestehenden Form.
Jeder kann mit seiner Unterschrift mit dazu beitragen, dass der Archäologische Garten – so, wie er sich jetzt darstellt - erhalten bleibt und nicht im Rahmen der geplanten Altstadt-Restaurierung mit einem Glasdach oder Ähnlichem, wie es zurzeit im Gespräch ist, überbaut wird.
Wer seine Stimme für den Erhalt in seiner jetzigen Form geben möchte, lädt sich bitte einfach das PDF-Formular herunter, druckt es aus und bestückt es mit seinen Angaben. Gerne können Sie das Unterschriftenformular auch im Freundes- und Bekanntenkreis herumreichen.
Schicken sie das ausgefüllte Blatt bitte an uns zurück oder geben Sie es einfach im Theater ab:
Volkstheater Frankfurt – Liesel Christ (neben dem Goethe-Haus)
Großer Hirschgraben 21
60311 Frankfurt am Main
Wir sammeln die Unterschriften und werden sie zur gegebener Zeit an die Stadt Frankfurt übergeben. Bitte unterstützen Sie uns!
Im Archäologischen Garten sind Gebäudereste aus römischer und mittelalterlicher Zeit erhalten. Sie repräsentieren die wesentlichen Stationen der frühesten Geschichte der Stadt Frankfurt am Main vom römischen Militärstützpunkt über die karolingisch-ottonische Pfalz des 9. und 10. Jahrhunderts bis zu spätmittelalterlichen Bürgerhäusern. Die Mauerreste der Pfalz stellen aufgrund ihrer Bedeutung für die Frankfurter Stadtgeschichte ein herausragendes Kulturdenkmal dar. Als Zentralort des Ostfränkischen Reiches wurde in der Kaiserpfalz internationale, nationale und städtische Geschichte geschrieben. In der Königshalle (Aula regia), deren Reste klar erkennbar sind, fanden historisch bedeutende Reichsversammlungen und Synoden statt. Damit war der Grundstein für Frankfurts Entwicklungsgeschichte gelegt. Nach der Verlagerung der Pfalz auf den Saalhof wurde der Bereich westlich des Doms kleinteilig durch Bürgerhäuser überbaut und bis in das 20. Jahrhundert so genutzt.
Während des Zweiten Weltkriegs haben die Bombardierungen auch diesen Teil der Frankfurter Altstadt zerstört. Bei der Altstadtgrabung in den 1950er-Jahren wurden die beschriebenen Mauerreste freigelegt und im so genannten Archäologischen Garten konserviert. Mit dem Bau der Kultur-Schirn wurde auch der angrenzende Archäologische Garten erneut gestaltet und als „Zeitfenster“ inszeniert.
Quelle: Stadtplanungsamt Frankfurt
Zur Premiere des „Hessischen Jedermanns“ gaben sich auch zahlreiche „Promis“ die symbolische Klinke in die Hand. Harald Schmidt war begeistert, Margit Sponheimer sagt „Knaller!“, Rainer Holbe verrät etwas und der fränkische Autor des Stücks, Fitzgerald Kusz, kann vom Hessischen gar nicht genug bekommen.
Harald Schmidt:
„Die Gesamtkulisse vor dem Frankfurter Dom ist für dieses Stück ideal. Ich schaue mir in ganz Deutschland immer mal wieder interessante Theaterstücke an. Zum hessischen Jedermann bin ich auch gekommen, weil mich mein Freund Helmut Markwort dazu eingeladen hat. Das Ensemble ist toll. Großes Lob, ich bin sehr begeistert!“
Rainer Holbe:
„Ein gutes, starkes Stück! Helmut Markwort war bei Burda ganz früher mein Chef, insofern habe ich eine ganz besondere Verbindung zu ihm. Besonders gut hat mir auch die Anfangssequenz gefallen, in der Goethe zitiert wird. Gelungen! Aber ich bin schon seit vielen, vielen Jahren ein großer Fan vom Volkstheater Frankfurt und bei jeder Premiere dabei.“
Margit Sponheimer:
„Dieses Stück ist der Knaller! Es geht ans Gemüt und macht nachdenklich. Alle Rollen sind wunderbar besetzt. Auch die Rolle des Todes passt wunderbar zu Markwort – er hat die Ruhe weg. Mir hat aber auch beispielsweise Sabine Roller als ,Gewissen' sehr gut gefallen. Sie ist ein heller Stern. Und dann noch die echten Krähen, die am Himmel kreisen – insgesamt ein einzigartiges Erlebnis!“
Fitzgerald Kusz (Autor):
Ich hätte mir auch für den ,Jedermann' mehr hessisch gewünscht. Aber der hessische Lokalkolorit war dennoch wunderbar gegeben. Das zeichnet das Stück und auch das Volkstheater aus. Und alles, was ich an Katholizismus aus der Originalfassung herausgeschrieben habe, hat Kaus interessanterweise wieder eingebaut. Aber es war ein wundervoller Abend vor unvergleichlicher Kulisse und eine glanzvolle Inszenierung. Meinen Glückwunsch!“
Fotos: Tonsen
Focus-Chefredakteur Markwort gibt den Tod
Den "Jedermann" gibts jedes Jahr in Salzburg - und jetzt wird er auch in Frankfurt vom Volkstheater aufgeführt. Der reiche Jedermann stirbt hier im Archäologischen Garten vor dem Dom - und zwei besonders prominente Darsteller machten das Ganze auch zu einem gesellschaftlichen Ereignis. Beim "hessischen Jedermann" spielen Ralf Bauer als Jedermann und Ex-Focus Chefredakteur Helmut Markwort als Tod mit. Quelle: © hr | hessenschau, 18.07.2010
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Das Volkstheater Frankfurt ist nun auch in dem sozialen Netzwerk Facebook mit einer Fanseite vertreten. Nachdem wir seit einigen Monaten schon auf „Twitter“ zwitschern, was das Zeug hält (und dort schon eine stattliche Anzahl von „Followern“ gewonnen haben), nutzen wir jetzt auch Facebook, um uns auch einem jüngeren Publikum zu präsentieren. Dort können wir auch Fotos, Filmsequenzen, Kritiken und vieles mehr einstellen und mit unseren „Fans“ in den Dialog treten. Noch sind wir dort in den Anfängen. Aber das Bestücken unserer Fanseite macht uns richtig Spaß und wir werden sie nach und nach mit viel Leben füllen.
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Da haben wir uns so viel Mühe gegeben und für unser mit großem Erfolg gefeiertes Stück „Altweiberfrühling“ im Vorfeld eine nette Werbung überlegt. Schließlich geht es darin um feine Dessous und um die Botschaft, seine Träume – auch im Alter – niemals aufzugeben.
Das altehrwürdige Kaufhaus M. Schneider hat uns nicht nur mit einem wunderschönen Büstenhalter, sondern auch mit der entsprechenden Schaufensterpuppe unterstützt, die auf dem Werbeplakat effektvoll abgelichtet wurden.
Und nun das! „Frauenfeindliche Werbung!“ steht auf den Aufklebern, die seit dieser Woche in knallrot einige unserer Plakate „zieren“. Leider steht kein „Bekenner“ dabei, so dass wir uns bei den Urhebern dieser Aktion nicht für die zusätzliche Werbung bedanken können.
Ob hier wirklich eine Organisation dahinter steckt, die sich um das sittliche Wohl der Frauenwelt sorgt? Hätte man dann den Aufkleber nicht über den skandalösen Anblick des BH-umhüllten Busens der Schaufensterpuppe kleben müssen? Hat man aber nicht.
Der gibt weiterhin den Blick auf das Unerhörte frei. Die Allerschnellsten scheinen die unbekannten Sittenwächter auch nicht zu sein, schließlich hängen unsere tollen Plakate schon seit Ende Oktober in ganz Frankfurt.
Sollten wir die Aufkleber entfernen lassen? Wir denken nicht daran! Aber wir laden die Aktionisten herzlich dazu ein, eine Aufführung von "Altweiberfrühling" im Volkstheater Frankfurt zu besuchen. Dort können sie etwas über wahre Emanzipation lernen.
Und damit auch die interessierte Öffentlichkeit über diese skandalöse Werbung und deren adäquate Antwort sittentreuer Bürger informiert wird, wurde dieser ganze unerhörte Vorgang selbstverständlich auch der Presse übermittelt, auf dass sie schonungslos berichten möge.
Wegen der großen Nachfrage spielen wir "Altweiberfrühling" in der Originalbesetzung wieder ab 15. September 2010!
Vor wenigen Tagen ist unsere neue Theater-Zeitung „Der Harlekin“ erschienen, die Sie sich hier gerne downloaden oder im Theater auch in der guten, alten Printversion kostenlos abholen können. In der dritten Ausgabe berichten wir über unser aktuelles Stück, „Rommé zu dritt“ und haben auch ein Portrait über die Autorin Petra Blume im Blatt.
Außerdem machen wir neugierig auf unsere Open-Air-Produktion „Der hessische Jedermann“, die im Juli im Archäologischen Garten vor dem Frankfurter Dom aufgeführt wird. Ganz persönliche Sichtweisen über das Stück offenbart der Regisseur Wolfgang Kaus, der die hessische Bearbeitung des Klassikers geschrieben hat. Und der Chefredakteur des Magazins „Focus“, Helmut Markwort, der im „Jedermann“ die Rolle des Todes übernehmen wird, verrät im Interview unter anderem, mit welchen Tricks er den Text lernt.
Außerdem gibt ein Portrait unseres Bühnenbildners Rainer Schöne Einblicke in seine spannende Arbeit.
Wir wünschen Ihnen bei der Lektüre viel Vergnügen!
Auf hr-online finden Sie viele Informationen und Videos über das Volkstheater, Liesel Christ, „Dinner for One – uff hesssisch“, „Traatsch im Trebbehaus“, „Keine Leiche ohne Lily“...
Wir wünschen gute Unterhaltung!


